Banner
Wald-Läufer.de
Wander- und Lauftouren
Karten und Flurnamen
Fauna, Flora, Fungi
Weitere Seiten

12. März 2012, Offener Brief von Wolfgang Landsfeld an Herrn Dr. Brans im Hess. Umweltministerium

► www.vernunftkraft.de

► Vernunftkraft – Landesverband Hessen e.V.

► ABO Wind - verschwind!



Twitter Facebook Xing pinterest fotocommunity Artgalerie gplus blank blank RSS-Newsfeed


Suche auf: Wald-Läufer.de

► Den Tag neu entdecken

► RonNi Bilderladen auf Facebook

Weitere Seiten

Rheingaugebirge-Hinterlandswald sind Ausschlussgebiete für Windenergieanlagen

Sehr geehrter Herr Dr. Brans,

Sie haben wiederholt die Nutzung von Windenergie im Rheingaugebirge-Hinterlandswald als windhöffige Gebiete propagiert.

Windhöffigkeit allein ist kein hinreichendes Kriterium für den Standort von Windkraftanlagen. Da sind wir uns sicher einig.
Rheingaugebirge-Hinterlandswald beinhalten nicht nur das größte unzerschnittene hessische Waldgebiet, ein hoher Wert an sich gerade in der Nähe eines Ballungsraumes; dieses Waldgebiet ist auch aus Sicht des Naturschutzes von hoher Bedeutung.
Das Bundesamt für Naturschutz hat gerade eine Karte publiziert, in der die Landschaften aus Sicht des Naturschutzes bewertet dargestellt werden.
Rheingaugebirge-Hinterlandswald werden als "schützenswert" und "besonders schützenswert" qualifiziert.
Eine solche amtliche und fachliche Einschätzung muss hinreichend sein, um dieses Waldgebiet als Ausschlussgebiet für Windkraftanlagen zu deklarieren!
Nehme ich weiter die vom BfN dargelegten Kriterien für die Errichtung von Windkraftanlagen im Wald hinzu, erhärtet sich die Aussage, dass dieses Waldgebiet für Windkraftanlagen nicht in Frage kommen kann!
Insbesondere die von der Stadt Geisenheim als Vorrangebiete für Windkraft angemeldeten Areale im Wald bei Stephanshausen fallen vollkommen durch das Kriteriensieb des BfN für Windkraftanlagen im Wald.
Bei einer Fachtagung von Deutschem Naturschutzring und Bundesumweltministerium im September 2011 wurde übereinstimmend zu obigen Aussagen dargelegt:
Klicken Sie hier: "BMU - Erneuerbare Energien - Windkraft im Wald" Der Waldanteil in Deutschland beträgt mit über 11 Millionen Hektar etwa ein Drittel der gesamten Landesfläche. Wertvolle Wälder mit alten und artenreichen Flora und Fauna sowie wichtige Erholungswälder kommen für die Nutzung für die Windenergie nicht in Frage. Allerdings gibt es auch im Wald stark genutzte und naturschutzfachlich nur geringwertige Anteile, wie z.B. Fichten- und Kiefernforsten.
"Naturschutzfachlich geringwertige Anteile" liegen gerade hier nicht vor, wie die BfN-Qualifizierung unterstreicht, wohl aber "wertvolle Wälder" mit wichtiger Erholungsfunktion.
Herzliche Grüße
Wolfgang Landsfeld, Eltville im Rheingau
ZDF-Umweltpreisträger MUNA2003

► Windkraft über Wald
Positionspapier des Bundesamtes für Naturschutz

► Naturschutzfachliche Bewertung der Landschaften in Deutschland

Ronni-Bilderladen

► RonNi - BilderLaden

Exklusiv - Natur-, Wald-, und Landschaftsaufnahmen
Große Auswahl weiterer Bilder auf vielen Materialien.

QR Code dieser Seite

QR Code
12. März 2012, Offener Brief von Wolfgang Landsfeld an Herrn Dr. Brans im Hess. Umweltministerium

-Hinterlandswald sind Ausschlussgebiete für Windenergieanlagen - 4014

► Impressum
► Datenschutz


Wald-Laeufer.de
Autor: Ronald Nickel